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Univention Corporate Server (UCS) » Virtualisierung
Mehrere Netzwerkkarten in einer virtuellen Instanz (Bridge oder NAT)
Ab UCS 2.4-2 können mit dem Univention Virtual Machine Manager mehrere Netzwerkkarten pro virtueller Instanz verwaltet werden. Diese können über das UMC-Modul hinzugefügt oder auch wieder entfernt werden. Dabei können Netzwerkkarten von zwei verschiedenen Typen angelegt werden.
- Bridge: Bei diesem Typ wird über eine Bridge auf dem physikalischen Server direkt auf das Netz zugegriffen.Die virtuelle Instanz verwendet dabei ihre eigene IP-Adresse.
- NAT: Netzwerkkarten von diesem Typ werden in einem privaten Netz auf dem physikalischen Server definiert. Dabei muss den virtuellen Instanzen eine IP-Adresse aus dem Netz 192.168.122.0/24 gegeben werden. Über NAT wird diesen Instanz der Zugang zum externen Netz gegeben, so dass der Zugriff über die IP-Adresse des physikalischen Server erfolgt.
Für Netzwerkkarten von beiden Typen sind die UVMM-Server bereits vorkonfiguriert. Allerdings gibt es Einschränkungen für Netzwerkkarten vom Typ Bridge. Auf den UVMM-Servern wird in der Vorgabe die pyhsikalische Netzwerkkarte, auf die Standardroute gesetzt ist, zu einer Bridge umfunktioniert. Sind in dem Server weitere Netzwerkkarten eingebaut, so werden diese nicht dementsprechend angepasst. Werden in einer virtuellen Instanz mehrere Netzwerkkarten vom Typ Bridge benötigt, so muss zuvor eine weitere Netzwerkkarte auf dem Server als Bridge konfiguriert werden.
Netzwerkkarten vom Typ NAT sind nur durch die im Netz 192.168.122.0/24 verfügbaren IP-Adressen begrenzt.
Zusätzlich zu dem Typ der Netzwerkkarte kann im Univention Virtual Machine Manager festgelegt werden, was für eine Karte simuliert werden soll. Dabei kann zwischen einem paravirtualisierten Gerät, das direkt auf die physikalische Karte zugreift und verschiedenen bekannten Netzwerkkarten-Modellen gewählt werden. Welche Kartentreiber genau zur Verfügung stehen hängt von der verwendeten Virtualisierungstechnik ab.
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Letzte Änderung der FAQ: 2011-12-30 10:52
Autor: Andreas Büsching
Revision: 1.1
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